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Samstag, 15. September 2007: Erster Auftritt unseres ersatzgeschwächten Fanionteams in der Nati C

Es scheint schon fast, als würden nicht alle unserer Topspieler gerne ins Tessin reisen. Nachdem Edgar Hagmann (frischgebackener Vater, herzliche Gratulation!!!) absagen musste, taten es ihm auch Roland Pfirter und wenig später dann auch Rudolf Küng gleich (nein, nein, nicht Papa werden, das sind die Beiden ja schon) und sagten für den ersten Match unseres Fanionteams in der Saison 07/08 ab.

Nun ja, so erklärte sich schliesslich Hansueli bereit, als Ersatz einzuspringen. Damit sein Einspringen wenigstens nicht völlig nutzlos war, fuhr er gleich selber mit seinem Wagen ins Tessin und nahm Thomas Vorherr und Gregor Rudin mit.

Es wurde ein wunderschöner Ausflug nach Lugano. Um 10.30 Uhr gestartet, trafen die drei so um 13.30 Uhr, nach einer beschaulichen Passfahrt über den Gotthard, im sonnendurchtränkten, in herbstliche Farben gehüllten Lugano ein. Zum Glück gibt es heute GPS, damit wurde das Lokal des TTC Lugano doch recht schnell, d.h. so nach etwa 10 Umkreisungen, gefunden und der Wagen wurde direkt vor der Eingangstüre des Lokals geparkt. Damit hatte Pratteln ja bereits Präsenz markiert!

Dann gings zu Fuss ab an den See, der lediglich etwa 5 Gehminuten weglag. In einer Osteria direkt am See unter lauschigen Platanen taten sich Thomas und Hansueli dann an Canelloni (natürlich) vegetarisch gütlich, während Gregor Wasser und einem Cola Light den Vorzug gab. Hansueli musste seine plötzlich auftretenden Nerven im Zaun halten, weshalb er sich noch ein Zweierli Merlot di Ticino verabreichte, bevor es via Park zurück zum Spiellokal des TTC Lugano ging.

Kurz nach 15.00 Uhr trafen unsere Kämpen dann ein, spielten sich warm und pünktlich um 16.00 Uhr, wie es sich auch im Tessin für zeitgenaue Schweizer gehört, ging die Partie los. Zuerst wurden 6 Einzelpartien, dann ein Doppel und schliesslich nochmal drei Einzelpartien gespielt. Wie denn die Resulate lauteten? Nun ja, lest doch einfach weiter.....................

Auf jeden Fall waren es, mit zwei Ausnahmen, doch recht einseitige Partien und der Sieger stand zumeist bereits nach einigen Ballwechseln fest.

Nach der Partie mussten dann unsere Prattler erfahren, dass sie, sollten sie sofort in heimatliche Gefilde zurückfahren, mit einem rund 4 Kilometer langen Stau vor dem Gotthard rechnen müssen. Nun ja, der Entscheid war schnell getroffen: Ein Nachtessen würde doch wohl sowohl das Match-Resultat wie den Stau einfacher verdauen lassen.

Gesagt getan: Empfohlen wurde ein Lokal am Lido von Lugano, anders ausgedrückt, direkt am See, nur getrennt durch eine Hauptstrasse. Das wollte unser Fanionteam dann wohl doch nicht, so entschieden sie sich kurzerhand, Richtung Seeende zu fahren. Und sie wurden, bevor die durchaus noch wärmende Sonne hinter dem Horizont verschwand, fündig!

Gandria hiess das Ziel! Nicht mit dem Auto erreichbar, anders ausgedrückt, die letzten knapp 100m mussten zu Fuss zurück gelegt werden und dies nach einem so anstrengenden Match. Aber unseren durchtrainierten Leuten (gäll Gregor) konnte so ein Fussmarsch nichts mehr anhaben. Auf einer lauschigen Seeterasse, das Plätschern des Sees wurde einzig unterbrochen durch das Wehklagen unseres Gregors, der sich über seine schmerzenden Oberschenkel in nicht immer stubenreinen Ausdrücken äusserte, wurde Rast gemacht und die Speisekarte durchforstet. Alle wurden fündig. Thomas und Hansueli entschieden sich, die doch bereits recht dürftigen Fischbestände des Luganersees noch ein wenig mehr zu schmälern (sie wählten Eglifilet mit Risotto), während Gregor als Grünling Spaghetti al Pesto (dafür mit mehr als einer Packung Parmegano gewürtzt) wählte. Natürlich durfte auch ein Aperitiv nicht fehlen, Thomas und Gregor nahmen Lagerbier, Hansueli einen Campari Orange und neben Wasser gehört im Tessin auch immer ein schöner, geschmackvoller, leicht alkoholhaltiger Rotwein dazu. Ausgesucht wurde, nein, nein, kein Merlot, sondern ein zur Abwechslung wirklich guter Chianti. Nachdem Gregor hierzu dankend nein gesagt hatte, blieb Thomas und Hansueli nichts anderes übrig, als für die Entsorgung der ganzen Flasche da zu sein, wobei sich Hansueli dabei doch bezüglich seiner autofahrerischen Künste anfing, Sorgen zu machen.

Aber um es kurz zu machen: Es passierte Nichts weiter Nenneswertes, das Wetter war ausgezeichnet, die Rückfahrt blendend (Man höre und staune: Die Ampeln vor dem Gotthard Südportal waren auf Grün!!!!!!!!!!!!!! geschaltet), d.h. absolut staulos. So konnte unser lieber Thomas unbeschadet bereits um etwa 22.50 Uhr in Bubendorf abgeladen werden und knapp nach 23 Uhr bestieg dann auch Gregor sein Auto (zumindest äusserlich sah es ein wenig danach aus) am Baumgartenweg in Muttenz (Heimstätte des Ersatzes Hansueli), um seine nun doch recht arg strapazierten Knochen nach Hause, d.h. Arlesheim, zu fahren.

Alles in allem also ein durchaus gelungener Ausflug ins Tessin, den alle drei wohl in Erinnerung, zumindest teilweise auch in guter, behalten werden.

Der Schreiberling

PS: Wollt Ihr allenfalls sogar noch das Resultat des 1. Matches wissen?
Nun ja, um es kurz zu machen: Thomas gewann, wie nicht anders zu erwarten, seine drei Einzel (ohne Wenn und Aber und Vielleicht), Hansueli verlor seine drei Einzel (ohne Wenn und Aber und Vielleicht), das Doppel ging im 4. Satz ebenso in die Binsen und unser lieber Gregor, was war sein Schicksal: Top oder Flop?

Flop hoch drei!!! Er zeigte sich mit Hansueli solidarisch und verlor seine drei Partien ebenfalls, wobei zwei Siege, hätte er sich denn ein klizeklein wenig besser im Griff, ohne allzu grosse Anstrenungen für ihn durchaus drinn gelegen wären. Aber eben ...............

Alsdann: Die Reise war schön, das Resultat weniger, das halt dann 7 : 3 zugunsten Lugano lautete. Aber was solls, auch die Luganesi kommen nach Pratteln und dann wird wohl unsere bestmögliche Besetzung Revanche nehmen, nicht wahr lieber Edgar?

 



 

   
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